Wanderkarte

Wandervorschläge ab der Cilli Hütte:

Die Cilli Hütte befindet sich unterhalb der Bergstation Hahnenkammbahn Höfen.
Der Höhenunterschied Talstation zu Cilli Hütte beträgt etwa 700 Höhenmeter
Zur Cilly Hütte benötigt ihr ca. 30 min von der Bergstation.
Ins Tal benötigt Ihr von der Cilli Hütte zu Fuß ca. 1 h 30 min. Über den Familienweg (gesamt Tal bis Bergstation 8 km) ca. 2 h.
Mit der Hahnenkammbahn Höfen ab Bergstation ca. 8 min.

 

Sommerbetrieb 2012 der Hahnenkammbahn Höfen:

  • bei guter Witterung: 17.05. bis 22.06.2012
  • bei jeder Witterung: 23.06. bis 30.09.2012
  • bei guter Witterung: 01.10. bis 28.10.2012

Betriebszeiten: 9:00 bis 16:30 Uhr

 

Im Sommer ist Montag Ruhetag auf der Cilli Hütte, bitte geht zu unseren Nachbarn, nähere Informationen unter Partner & Freunde!

 

Panorama vom Hahnenkamm

Für Details klicken

zum Alpenblumengarten benötigt Ihr ca. 45 min

zum Hahnenkamm ca. 1 h

zur Höfener Alm ca. 15 min. und von dort weiter ins Tal nach Höfen 1 h 45 min

zur Lechaschauer Alm ca. 1 h 15 min und von dort weiter ins Tal Wängle / Holz 1 h 30 min

zur Schneetaler Alm ca. 1 h 30 min und von dort weiter ins Tal nach Nesselwängle 1 h

zur Gehrenalpe ca. 2 h und von dort weiter ins Tal nach Wängle / Winkel 1 h 30 min

zur Tannheimer Hütte ca. 3 h und von dort weiter ins Tal nach Nesselwängle 1 h 15 min

zum Gimpel Haus ca. 3 h und von dort weiter ins Tal nach Nesselwängle 1 h

zur Füssener Hütte ca. 3 h 30 min und von dort weiter nach Musau / Roßschläg 1 h 45 min

zur Otto Mayer Hütte ca. 3 h 30 min und von dort weiter nach Musau / Roßschläg 1 h 45 min

zur Musauer Alm ca. 3 h und von dort weiter nach Musau / Roßschläg 1 h 30 min

nur für Geübte:

zur Gaichtspitze 2 h (Seil an schwieriger Stelle vorhanden)

zur Gehrenspitze 3 h

zur Schneidspitze über Gehrenjoch 2 h 45 min

Alle Angaben ohne Gewähr !!

Allgemeine Hinweise zum Wandern:

Die Möglichkeiten am Hahnenkamm reichen vom einfachen Wandern bis hin zum extremen Klettern .
Daher ist es wichtig, auf die jeweils passende Ausrüstung zu achten.

Wichtig gute feste Schuhe – Bergschuhe !

Besondere Vorsicht bei Schneefelder ! (Diese können zu jeder Jahreszeit auftreten)

Was nehme ich zum Wandern mit:

Fotoapparat fürs Panorama, Jacke, Geld für den Hüttenwirt, Mobiltelefon, Brotzeit und Getränke, aktuelle Wanderkarte, Fernglas für die Tierwelt und den Zugspitzblick,
Regenschutz, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor, Taschentücher, Verbandszeug, Wanderstöcke, Kopfbedeckung, und zum Schluss eine persönliche Bitte, einen Müllbeutel, oder wohnt Ihr auf der Müllkippe?

Hinweis zum Wandern mit Kindern:

(Mit freundlicher Unterstützung der Alpenvereine)

Wer mit Kindern wandert sollte sich bereits bei der Planung genügend Zeit nehmen.
Ideen und Wünsche der Kinder sollten dabei gerne einfließen.
Motivierend ist es, die Unternehmung unter ein Motto wie etwa “Eroberung der Cilli Hütte” zu stellen.
Geländekenntnis, gute Karten und Führer, sowie zusätzliche Informationen helfen später im Gelände keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

Eine gute Tourengliederung hilft, die eigenen Kräfte und die der Kinder besser einzuteilen.
Rastplätze und attraktive Wegabschnitte sollten vorher bekannt gegeben werden; sie steigern die Erwartungen und die Vorfreude.
Die Planung sollte flexibel sein und jederzeit Verlängerungen und Verkürzungen ermöglichen – je nach Motivation, Witterung und Kondition.

Die Länge der Tour sollte im Kindergartenalter maximal drei Stunden Gehzeit nicht überschreiten.
Schulkinder sind bereits zu kleineren Tagestouren in der Lage, wenn die nötigen Ruhephasen eingehalten werden und sie motiviert genug sind.
Bitte beachtet: Die Zeitangaben in Tourenbüchern und auf Wegweisern entsprechen der sog. Führerzeit; sie entspricht der Normalgehzeit für Erwachsene.
Damit habt Ihr eine Grundlage für Ihre Kalkulation, die auf Erfahrungswerten für durchschnittliche Bergwanderer beruht.

Seid Ihr mit kleineren Kindern unterwegs, so müsst Ihr mindestens den eineinhalbflachen Wert zugrundelegen.

Normalgehzeit für Erwachsene x 1,5 = ungefähre Gehzeit mit Kindern

Ruhepausen werden am besten an möglichst ungefährlichen Plätzen eingelegt.
Kinder wollen zumeist nach kurzer Zeit spielen und sich bewegen – auch das sind für sie Erholungsphasen.
Es schadet nicht, für die Pausen Spielideen parat zu haben.

Mit Kindern kann nicht nur bei freundlichem Wetter etwas unternommen werden.
Regen oder Schneefall stellen aber weit höhere Anforderungen an Ausrüstung und Kraft.
Durchnässung führt leicht zu Unterkühlung und bei Gewitter ist neben der objektiven Gefahr
auf die Ängste zu achten, die Blitz und Donner hervorrufen können. Besonders wichtig ist,
dass Kinder nicht frieren, ihre Kleidung trocken ist und sie bei Ängstlichkeit an die Hand
genommen, oder im schwierigen Gelände gesichert werden.

Ausrüstung und Verpflegung:

Zweckmäßige Ausrüstung:
Die beste Ausrüstung darf nicht überschätzt werden und dem Benutzer eine trügerische Sicherheit vermitteln.
Letztlich kommt es auf alpine Erfahrung und sachgerechten Einsatz der Ausrüstung an.
Neben der normalen Bergwanderausrüstung sollten Sie bei Touren mit Kindern folgende Tipps beachten:
Die Schuhe der Kinder sollten den Knöchel stützen und eine rutschfeste Sohle haben.
Für Kinder, die überwiegend selbst laufen, empfehlen sich bereits Kinderbergstiefel.
Der Rucksack der Eltern sollte groß genug sein (etwa 45 bis 60 Liter), um auch das Gepäck der Kinder mit aufnehmen zu können.
In den Rucksack gehören auch für Kinder immer Regen-, Sonnen- und Kälteschutz.
Ersatzwäsche für Kinder und besonders Reservesocken für feuchte Abenteuer werden häufig benötigt.
Ausrüstung für Kinder gehört in den Rucksack der Erwachsenen.
Kuscheltiere und was sonst noch unbedingt mit soll, sollten Kinder im eigenen kleinen Rucksack tragen.
Taschenmesser, Brotzeitbehälter sowie Trinkflaschen für jede Person (ein Liter) gehören zur Standardausrüstung.
Notproviant wie Nüsse, Trockenobst und Müsliriegel sollten Sie immer dabei haben.
Gebietskarte, Rucksackapotheke und Rettungsfolie, Biwaksack und ein Mobiltelefon für Notfälle gehören neben Kleidung und Verpflegung immer mit in den Rucksack.
Stabile Teleskopstöcke fördern sicheres Gehen, erleichtern das Tragen der Kraxe oder eines schweren Rucksacks.

Trinken und Essen:
Während einer Tour benötigen Kinder gut die doppelte Menge Flüssigkeit als unter normalen Bedingungen.
Für eine dreistündige Wanderung sollte man etwa einen Liter pro Kind einplanen – am besten Früchtetee oder verdünnten Saft.
Auch beim Essen sollte man die Vorlieben der Kinder berücksichtigen.
Obst, Nüsse, Fruchtschnitten, Müsliriegel oder ein Stück Brot, Wurst oder Käse sind für den Rucksack gut geeignet.
Spezielle Kindernahrung muss man auch auf die Cilli Hütte selbst mitnehmen, während die Wünsche etwas älterer Kinder durch die Speisekarte abgedeckt werden.

Besondere Gefahren für Kinder im Gebirge:

Wer den Tatendrang und die Unternehmungslust von Kindern kennt, wird die Konflikte mit dem Sicherheitsbedürfnis von Eltern und Betreuer/innen rasch erkennen.
Die Kunst der Tourengestaltung liegt darin, die unterschiedlichen Interessen so auszugleichen, dass es auf der einen Seite spannende Unternehmungen sind,
die den Kindern Spaß machen und Erlebnisse bieten, die aber auch dem jeweiligen Sicherheitsbedürfnis genügen und das Risiko so klein wie möglich halten.

Neben den allgemein bekannten Alpinen Gefahren sollte bei Touren mit Kindern besonders beachtet werden:

Mit Kindern absturzgefährliches Gelände grundsätzlich meiden.
Steinschlaggefährdetes Gelände ist tabu – besonders zum Spielen.
Rutschgefahr besteht auf Schnee und Eis oder bei Nässe, z. B. auf bewachsenen Steinen und steilen Grashängen; unterwegs muss deshalb entsprechend gesichert werden.
Kinder nur dann vorauslaufen lassen, wenn Sie sicher sind, dass das Gelände ungefährlich ist.
Besonders bei Nebel müssen alle beieinander bleiben.
Kinder brauchen einen guten Sonnenschutz, um vor Sonnenbrand oder Hitzschlag geschützt zu sein.

Ängste sollten besonders bei kleineren Kindern sehr ernst genommen werden.
Reiche Phantasie und außergewöhnliche Erlebnisse zeigen oft heftige Wirkungen, die sich etwa in Blässe, Frieren oder in veränderter Stimmlage ausdrücken können.
Körperlicher Kontakt und an die Hand nehmen helfen meist sehr rasch. Ängstigende Elemente sollten bei Touren im Gebirge vermieden werden.

Jetzt aber viel Spaß und tolle Erlebnisse auf dem Hahnenkamm, bis später auf der Cilli Hütte.